Poesie und Poetik 2011

Poesie und Poetik
ein Projekt
des Friedrich-Bödecker-Kreises in Sachsen Anhalt e. V.

POESIE & POETIK 2011
oder
Schreiben für Kinder und Schreiben mit Kindern

ein Projekt des
Friedrich-Bödecker-Kreises e.V. in Sachsen-Anhalt
in Zusammenarbeit mit den

Franckeschen Stiftungen zu Halle und
dem Institut für Schulpädagogik und Grundschuldidaktik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Projektträger:        
Friedrich-Bödecker-Kreis in Sachsen-Anhalt e.V.
Thiemstraße 7
39104 Magdeburg
Tel/Fax: (0391) 4003541
Mail: fbk_ev@t-online.de
Net: www.fbk-lsa.de
(«Projekte» > «Poesie&Poetik»)

Projektzeitraum:                          
IV. Quartal 2011

Projektbeschreibung und Projektziel:
Im Jahre 2001 gewann der Friedrich-Bödecker-Kreis in Sachsen-Anhalt e.V. in Kooperation mit den Franckeschen Stiftungen zu Halle und dem Institut für Grundschulpädago­gik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg erstmals Erfahrungen in der Projektreihe „Poesie & Poetik“: Zehn namhafte Kinder- und Jugendbuchautoren der Bundesrepu­blik Deutschland sowie deutschsprachige europäische Auto­ren wurden gleichermaßen mit ihrer Poesie wie mit ihrer Po­etik ins Gespräch gebracht. Es wurde für Kinder und Ju­gendliche gelesen, für Lehramtsanwärter und Lehrer zur Dis­kussion gestellt, worin der jeweilige Autor die Besonderheit des Schreibens für Kinder und Jugendliche sieht, als auch das Schreiben von Kindern selbst angeregt. Im Jahr 2002 bot das von den Franckeschen Stiftungen ausgerufene „Jahr der Wissenschaften“ eine gute Plattform für die Weiterfüh­rung dieses Projektes. Hinzu kam, dass sich auch das Ger­manistische Institut der MLU inhaltlich am Projekt beteiligte. In den folgenden Jahren wurden nicht zuletzt mit Hilfe des Kultusministeriums des Landes gangbare Wege zur Fortfüh­rung gefunden. So fand dieses Projekt u.a. auch bei einer Gesprächsrunde der Kultusministerkonferenz (KMK) im Jahr 2004 große Resonanz.
Diese Form der theoretischen Auseinandersetzung mit Kin­der- und Jugendliteratur ist bundesweit einmalig und wurde als konzentrierte Kombination von Leseförderung über­einstimmend als innovativ gewertet und die Fortführung ins­besondere als Reaktion auf die PISA-Studie allseits emp­fohlen. Hierfür bot u.a. auch das an den Franckeschen Stiftungen ausgerufene „Jahr der Literatur“ hervorragende Anknüpfungsmöglichkeiten. Im Jahr 2011 wird nun aufbauend auf Kooperationserfahrungen aus den vergangenen Jahren eine weiterführende Zusammenarbeit mit dem Landesinstitut für Lehrerfortbildung (LISA) angestrebt, soll vor allem der Vorlesungs-Part des Projektes auch der Lehrerfortbildung dienen. Zudem gab es im Wintersemester 2010 erstmals auch ein Zusammenwirken auf europäischer Ebene, konkret mit der Universität Bozen.

Projektablauf:
In möglichst regelmäßigen Abstand von ca. 2 Wochen wer­den insgesamt 3 Autoren im Wintersemester 2011 für jeweils 2-3 Tage vom FBK eingeladen. In dieser Zeit liest der Autor für Kinder, regt Kinder in Workshops zum Schreiben an und trägt seine Poetik vor. Hierzu werden ansprechende Räum­lichkeiten in den Franckeschen Stiftungen und der Martin-Luther-Universität sowie in halleschen Schulen genutzt.
Die gesamte Veranstaltungsreihe wird einschließlich der neu entstandenen Kindertexte dokumentiert und neben her­kömmlichen Publikationsformen auch übers Internet einer möglichst breiten Öffentlichkeit angeboten. Weiterhin werden die Projektergebnisse in der Forschungsstelle für Kindertexte der MLU wissenschaftlich aufgearbeitet und archiviert.

In Frage kommende Autoren:

Salim Alafenisch            (Baden-Württemberg)
Antje Babendererde       (Thüringen)
Jürgen Banscherus         (Bayern)
Juliane Blech                 (Sachsen-Anhalt)
Harry Böseke                (Nordrhein Westfalen)
Achim Bröger                (Schleswig-Holstein)
Wolfram Eicke               (Schleswig-Holstein)
Herbert Friedrich            (Berlin)
Thomas Fuchs               (Berlin)
Stefan Gemmel             (Rheinland-Pfalz)
Constanze John             (Sachsen)
Christa Kozik                 (Brandenburg)
Ibou Ndiaye                  (Saarland)
Ralf Thenior                  (Nordrhein-Westfalen)
Harald Tondern              (Hamburg)
Imre Török                   (Baden-Würtemberg)
Simone Trieder              (Sachsen-Anhalt)
Klaus-Peter Wolf            (Niedersachsen)
Kurt Wünsch                  (Sachsen-Anhalt)