Literatur - 20 Jahre danach

 

Presse Buch

Literatur - 20 Jahre danach

Ein Projekt des

Friedrich-Bödecker-Kreises in Sachsen-Anhalt e.V.

 

Mail: fbk_ev@t-online.de

Net: www.fbk-lsa.de

www.literatur-lsa.de

in Kooperation mit dem Bibliotheksverband und Verlagen
aus Sachsen-Anhalt

gefördert von:

Projektzeitraum:

2. Halbjahr 2009

Intentionen:

Seit seiner Gründung im direkten Zuge der deutschen Einheit gewann der Friedrich-Bödecker-Kreis in Sachsen-Anhalt e.V. vielfältige Erfahrungen in der Vermittlung von neuer Literatur vor allem in der Zusammenarbeit mit Bibliotheken, Schulen und Jugendeinrichtungen.

Aufbauend auf diesen gewachsenen Strukturen wird der Friedrich-Bödecker-Kreis im zwanzigsten Nachwende-Jahr mit seinen speziellen Möglichkeiten zur Auseinandersetzung mit den Ursachen der deutschen Teilung, dem Leben in zwei deutschen Staaten mit unterschiedlichen Gesellschaftsord­nungen sowie dem seit der Wende erreichten, mit Formen und den Chancen des Zusammenwachsens im neuen deut­schen Staat zielgerichtet anregen, möchte mittels Literatur weiterführende Diskussionsmöglichkeiten zu eröffnen.

Durchführung:

Friedrich-Bödecker-Kreise wissen im Allgemeinen um neue Projekte, um Publikationen von Kinder- und Jugendbuch­autoren ihres Einzugsgebietes, der Friedrich-Bödecker.Kreis in Sachsen-Anhalt durch sein spezielles Aufgabenprofil auch sehr gut um aktuelle Vorhaben von Nachwuchsautoren und Debütanten. Durch einen Kooperationsverbund mit Bibliotheken und Verlagen des Landes soll nun zielgerichtet ein höhe­rer Bekanntheits- und Verbreitungsgrad interessanter Wende- und Nachwende-Literatur aus Sachsen-Anhalt an­gestrebt und somit ein nachhaltiger Beitrag zur identitäts­bezogenen Literatur- und Leseförderung geleistet werden.

Durch das zielgerichtete Zusammenwirken des FBK mit Bibliotheks- und Verlagspartnern werden Mittel und Möglichkeiten gleichermaßen erschlossen wie effektiviert, Literatur dieses Themas ins Gespräch zu bringen.

Lesungsorte werden vor allem Bibliotheken sein, die ihrerseits Kontakte zu geeigneten Schulen aufnehmen und ziel­gerichtet das jeweilige „Lesungspublikum“ einladen.

Jeder Autor packt für jede Lesung ein Bücherpaket, das er während der Lesung der veranstaltenden Bibliothek übergibt. Schüler, deren Leseinteresse durch die Veranstaltung ge­weckt wurde, können somit die vorgestellten Bücher fortan in „ihrer“ Bibliothek ausleihen. Eine neue Kontinuität von Bibliotheksnutzung könnte somit initiiert, die Kontinuität der Auseinandersetzung mit dem Wende-Thema gesichert wer­den...

Vor aIlem in Abstimmungen mit kooperienden Verlagen wer­den Autoren interessanter, möglichst neuer Bücher zu diesen Lesungen (die im Glücksfall sogar die jeweilige Buch­premiere sein kann) eingeladen. Als Anregung für eine weiterführende Leseförderung wird am Ende allen Projektpartner, den Bibliotheken und Schulen, sowie auch allen weiteren Interessenten die Dokumentation dieses Projektes zur Verfügung gestellt.